Vita

Ich bin gelernte Fotografin, ausgebildete Werbekauffrau und habe danach ein Studium für »Technologie und Planung Druck« an der HdK Berlin (jetzt UdK Berlin) mit dem Abschluss Diplom-Ingenieurin absolviert.

Zehn Jahre habe ich im Berliner Ladengeschäft von Monochrom mitgearbeitet.

Da sich Monochrom ab 2012 ausschließlich auf den Onlinehandel konzentriert hat – der Berliner Laden wurde geschlossen – war ich 2013 bis Ende 2017 eine von drei GeschäftsführerInnen im neu gegründeten Fotofachgeschäft Fotopioniere in Berlin. Dort war ich vor allem für den Service-Bereich mit den Pigment-Inkjetdruckern verantwortlich. Was die Beratung rund um schöne Inkjetpapiere, Präsentationsmöglichkeiten der Bilder, machbare Bildgrößen und unzählige Photoshop-Kniffe beinhaltet hat.

Seit Februar 2018 arbeite ich bei »Das Foto GmbH Image Factory«, www.dasfoto.net in Berlin.

Was mich technisch auf meinem Weg begleitet hat:

Während meiner Fotografenlehre arbeitete ich häufig in der analogen SW-Dunkelkammer. Viele Bilder habe ich auf den legendären, festgraduierten Agfa-Brovira Papieren vergrößert, die schon lange nicht mehr produziert werden. Die Firma Agfa gibt es auch nicht mehr.

In meiner Werbeagenturzeit kamen die ersten, unglaublich teuren Computer auf, die ausschließlich mit DOS-Befehlen gesteuert wurden. Das Speichermedium der Zeit waren die labbrigen Floppy-Disks.

Meine erste Photoshop-Version habe ich auf 6 Disketten (!) gekauft.

Mein erster Mac-Rechner hatte stolze 128 MB RAM. Was meinen Mann neidisch machte. Sein Windows-Rechner arbeitete nur mit 8 MB RAM.

Meine erste digitale Kamera kostete über 1000 DM, sah aus wie ein Kohle-Brikett und kam von Kodak. Die Auflösung lag unter einer Millionen Pixel. Das reichte aber locker für meinen Auftraggeber, der eine der ersten webbasierten Datenbanken mit winzigen, weil speicherfressenden Bildern aufgebaut hat.

Der Kauf eines Grafiktabletts, für Linkshänder einstellbar, hat mich von der ungelenken Handhabung des Mausklicks befreit. Was für eine Erweiterung des manuellen Horizonts im digitalen Geflecht!

Was mich privat auf meinem Weg begleitet hat:

Ich bin 1964 geboren und in der Nähe von Lüdenscheid im Sauerland aufgewachsen. Gehöre damit zur Generation »Babyboomer« und habe meine gesamte Schulzeit in sehr grossen Klassen verbracht.

1988 bin ich für die zweite Ausbildung nach Berlin gezogen. Nach West-Berlin wohlgemerkt. Und habe die Nacht der Maueröffnung am 9. November 1989 in Berlin verschlafen. Dafür war ich am Tag darauf am Schöneberger Rathaus und habe die Ansprache von Helmut Kohl, Walter Momper und Willi Brandt inklusive der schlecht intonierten Deutschland-Hymne miterlebt.

Und dann folgten wilde, verrückte und lehrreiche Jahre in einem besetzten Haus im Prenzlauer Berg. In das ich 1990 eingezogen bin, für das ich mich mächtig engagiert habe, in dem ich heute noch wohne und das natürlich nicht mehr besetzt ist. Aber das ist eine andere Geschichte.

1998 hat mir die Geburt unserer Tochter Charlotte noch ganz neue Aspekte des Lebens geschenkt.